Murmillo-Archiv

Donnerstag, 24. Mai 2012

FELIX A 21 L: DER UNTERGANG TROJAS (1): Centuriones decurionesque, commilitones et alii! Passend zur Cursuslektion 35, wo Freund Nero den "interitus Troiae" in unsterblichen Versen besingt, hier nun eine Felixlektion über das Ende Trojas:
Nox erat (Es war Nacht), omnes dormiebant (alle schliefen), cum AENEAS (als Aeneas) subito clamorem audivit (plötzlich ein Geräusch hörte; Geschrei hörte). Qui statim surrexit (Dieser erhob sich plötzlich) et e domicilio suo cucurrit (und lief aus seinem Haus), dum ubique (während überall) aedificia urbis flagrant (die Bauwerke der Stadt brennen/brannten). Comites ei nuntiaverunt (Seine Begleiter meldeten ihm) nonnullos Graecos (daß einige Griechen) ex equo clam descendisse (heimlich aus dem Pferd ausgestiegen seien/sind) et sociis (und ihren Kameraden portas urbis aperuisse (die Tore der Stadt geöffnet hätten/haben). Ita Aeneas intellexit (Auf diese Weise/so) Aeneas intellexit (begriff Aeneas) equum ligneum Graecorum (daß das hölzerne Pferd der Griechen) dolum fuisse (eine List gewesen ist).-
Odysseus, König von Ithaka, genannt der "listenreiche" hatte die tolle Idee mit dem hölzernen Pferd.
Aeneas, trojanischer Kämpfer, flieht aus dem untergehenden Troja. Die Römer hielten sich für Nachfahren des Helden. Er wird von Vergil auch oft "pius Aeneas" genannt
Beide begeben sich nach diesen Ereignissen auf  lange Irrfahrten (sozusagen auf etwas ungemütliche Mittelmeertrips oder-kreuzfahrten; Dauer: 10 Jahre; Ausgang: ungewiß!), die man auch "errores" nennt.
Als beide am Ziel ankommen, machen sie erst einmal "tabula rasa": Odysseus in Ithaka, Aeneas ganz "pius" in Latium. Am Ende wird alles gut.
EREC

Keine Kommentare:

Kommentar posten