Murmillo-Archiv

Dienstag, 15. Mai 2012

CURSUS 30: CICERO ALS SCHRIFTSTELLER ("blaues Kästchen")
Cicero war nicht nur ein großer Redner und Konsul, sondern er schrieb auch viele Bücher über viele Dinge (Themen). Außer den Büchern sind auch so viele Briefe Ciceros überliefert, daß aus ihnen viele Dinge aus seiner Zeit (aus seinem Zeitalter) noch immer erkannt (erfahren) werden können. Im Unglück (in widrigen/mißlichen Umständen) schickt(e) Cicero Briefe an seine Frau, um ihr seine Liebe und Furcht zu zeigen. Auch an den Freund Atticus schreibt er so, daß von jenem alle Sorgen erkannt werden können. In den Briefen erzählt er dem Freund, wo er gewesen ist, was er getan hat, was vorher getan worden ist (was man zuvor getan hat), was er erwartet, was er fürchtet. Er wünscht nämlich, daß von Atticus alles verstanden wird (alle Dinge...). Jener aber setzt sich dafür ein, daß er seinem Cicero nützliche Ratschläge gibt (seinem...zu geben). Alle Briefe, die Cicero an Atticus geschrieben hat, beginnen mit diesen (den folgenden) Worten: Cicero (wünscht) dem Atticus S.D., d.h. Cicero wünscht dem Atticus Wohlergehen (Wohlsein; alles Gute).
(eigentlich salutem plurimam=sehr viel "Heil"/ Wohlergehen; best wishes from Cicero...)
(für meine Schülerin Leo; "Leoni (dat.) discipulae)
EREC (magister optimus)
LIT: Ciceros: Epistulae ad Atticum
                     Ad familiares

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