Murmillo-Archiv

Mittwoch, 16. Mai 2012

ARS GRAECA 26 B: Die Inseln der Glückseligen (Hai ton makaron nesoi)
Niemand (von diesen) würde nun nicht gern irgendwann einmal zu den Inseln der Glückseligen segeln, um dort in vollkommener (ganzer) Glückseligkeit zu leben, fern von (frei von) Übeln.
Auf diesen Inseln muß niemand weder leiden noch weinen noch Gefahren auf sich nehmen. Niemals verbrennt der Sommer die Blüten (Blumen), niemals verderben die Winterstürme (Winter) die Früchte. Doch ein sanfter Wind, der ununterbrochen weht, erfreut alles was lebt. In den anderen Ländern müssen viele hungern und dürsten, dort aber muß niemand weder hungern noch dürsten und es gibt ("man benutzt") weder Neid noch Verleumdung. Alle behandeln ("gebrauchen") einander sowohl als Freunde als auch als Vertraute (?), solange als sie leben, und daher genießen sie die größte Glückseligkeit ("das Glückseligste") des Lebens.---
Leider weiß ich nicht, wie man mit dem Computer Altgriechisch schreibt. Hier wenigstens das Incipit in Umschrift: Oudeis ton nun ouch hedeos an pleoi pote eis makaron nesous hos ekei biosomenos en pase eudaimonia ektos kakon.(...)
Der Satz "Doch ein sanfter Wind...": All anemos malakos sunechos pneon panta, hosa ze, euphrainei.
Nach Peterich/Grimal: Götter und Helden weht dort immer der milde Zephyros. Die Helden, denen Zeus wohlgesonnen ist, führen dort ein Leben in immerwährender Glückseligkeit (wie schön!). Daneben gibt es noch das Elysion.
Also: Nix wie hin! Kein 8h-Tag oder blöde Nachbarn und was es sonst noch an Unerfreulichem gibt.
Auch keine Lateinarbeiten, leider, leider gibt es auch hier einen Haken: Ihr müßt Altgriechisch lernen!
EREC

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