Murmillo-Archiv

Mittwoch, 1. Juni 2016

WAS SIND DIE HAUPTAUSSAGEN DER METAMORPHOSEN?

1) Keinem bleibt seine Gestalt. Alles unterliegt der Verwandlung.
2) Jeder Ort hat sein Schicksal. Die Verwandlungen vollziehen sich an gewissen Orten, die eng damit verknüpft sind.
3) Die Menschheit ist unrettbar verderbt. Sie hat sich also von einem paradiesischen Urzustand zum Schlechten hin verwandelt.
4) Die Menschen sind schwach.
5) Die Götter sind oft nicht sehr freundlich.
6) Frevel werden bestraft, gutes Verhalten (eher selten), wird belohnt (z. B. Philemon, ein "armer Greis", der Juppiter und Merkur (beide in Menschengestalt) aufnimmt, und seine Frau Baucis, ein "frommes, armes, gastfreies Mütterchen"; Erich Rösch (Ausgabe des E. Heimeran Verlages München); Met. VIII, 620-724).
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Vielleicht will ja Ovid im Bewußtsein des Lesers eine Verwandlung bewirken?
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---murmillo

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