In der Zeitung stand: Die geheiligten Hallen der Universität, Horte der Bildung und der "humanitas", sollen jetzt der gemeinen "plebs" geöffnet werden. Man könne (was ich stark bezweifle) von nun an ohne die HOCHSCHULREIFE, landläufig auch als das ABITUR bekannt, an einer deutschen Universität studieren. Dürfen tut man schon, aber können kann man nicht unbedingt, setzt doch die Aufnahme eines Studiums umfassende Bildung und Fähigkeit zum analytischen Denken voraus, wie sie nur-zumindest war das früher noch der Fall-an einem GYMNASION vermittelt werden.
Wie wollen denn Leute, die kein Problembewußtsein haben, geschweige denn imstande sind, ein wissenschaftliches Problem analytisch anzugehen, z.B. eine Proseminararbeit verfassen? Wie wollen denn Leute, die sich nur in halben Sätzen unterhalten und nicht in der Lage sind, einen vernünftigen Satz mit Subjekt, Prädikat, Objekt zu konstruieren, dem wissenschftlichen Duktus bzw. der Diktion zu genügen, wie sie eine wissenschaftliche Arbeit verlangt?
Nein, vergeßt das ganz schnell wieder, liebe Haupt-und Hilfsschüler! Da wird nichts draus. Da wird höchstens eine Komikernummer draus: THE MARX-BROTHERS GO UNIVERSITY!"
Und noch eine letzte Frage: Wer soll dann die ganze banausische Arbeit machen, wenn alle zur Universität gehen?
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murmillo-team für Kulturaufsicht
Murmillo-Archiv
Dienstag, 15. November 2016
Sonntag, 13. November 2016
NOVITATES
Hallo!
Ich habe auch einen Artikel über Trump gemacht - unabhängig von deinem, aber er enthält einige ähnliche Gedanken. Er ist weniger für Trump, kritisiert aber scharf die Dummheit der anderen, die ihn unterschätzt haben.
Ich habe ihn mal bei Twitter reingehauen, jetzt werden wir sehen, wie sich das Ding entwickelt.
Habe auch schon einige Artikel von dir gepusht. Wenn du einen Text ganz besonders gepusht haben willst, kannst du es sagen.
Ich bin vorhin nachts aufgewacht und lese gerade einige deiner Texte durch,. Hier ist es etwas kalt, da muss man mal "Winterabwehrmaßnahmen" vornehmen.
Die letzten Tage waren ja medial am Limit. Ganz Nordamerika dreht auch noch nach der Wahl durch. Ich muss das mal etwas reduzieren, es war aber spannend. Ich schaue ja gerne TYT und habe einige davon auch via Social Media kontaktiert.
Ansonsten mache ich zuhause sportliche Übungen und fahre draußen in der Kälte Kickroller. Der neue ist besser an erwachsene Bedürfnisse angepasst.
Vergangene Woche war ich bei den "Antikenfreunden" in der WG und wir haben Musik gehört und diskutiert. Und am Samstag waren Vorträge bei den Celtic Studies. Es ging am Schluss der Reihe auch um Druiden.
Viele Grüße!
Ich habe auch einen Artikel über Trump gemacht - unabhängig von deinem, aber er enthält einige ähnliche Gedanken. Er ist weniger für Trump, kritisiert aber scharf die Dummheit der anderen, die ihn unterschätzt haben.
Ich habe ihn mal bei Twitter reingehauen, jetzt werden wir sehen, wie sich das Ding entwickelt.
Habe auch schon einige Artikel von dir gepusht. Wenn du einen Text ganz besonders gepusht haben willst, kannst du es sagen.
Ich bin vorhin nachts aufgewacht und lese gerade einige deiner Texte durch,. Hier ist es etwas kalt, da muss man mal "Winterabwehrmaßnahmen" vornehmen.
Die letzten Tage waren ja medial am Limit. Ganz Nordamerika dreht auch noch nach der Wahl durch. Ich muss das mal etwas reduzieren, es war aber spannend. Ich schaue ja gerne TYT und habe einige davon auch via Social Media kontaktiert.
Ansonsten mache ich zuhause sportliche Übungen und fahre draußen in der Kälte Kickroller. Der neue ist besser an erwachsene Bedürfnisse angepasst.
Vergangene Woche war ich bei den "Antikenfreunden" in der WG und wir haben Musik gehört und diskutiert. Und am Samstag waren Vorträge bei den Celtic Studies. Es ging am Schluss der Reihe auch um Druiden.
Viele Grüße!
Dienstag, 8. November 2016
HANS RIEHL: DIE VÖLKERWANDERUNG
Der längste Marsch der Weltgeschichte, W. Ludwig Verlag, Pfaffenhofen 1985.
"Die Völkerwanderung-das ist der längste Marsch der Weltgeschichte. Die Dämme Europas brachen unter der Flut, die aus dem Osten kam. Der Westgotenkönig ALARICH plünderte 410 n. Chr. Rom. Zerfiel das römische Weltreich, weil es unregierbar geworden war? Waren die Germanen aufgescheuchte Bauern, oder machte sie die Sehnsucht nach Reichtum und Sonne zu Abenteurern und wilden Mordbrennern? -Die Völkerwanderung hat die politische Landschaft Europas von Grund auf verändert. Aber die meisten Staatengründungen der Germanen waren nur von kurzer Dauer."
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Rückseite, Cover.
"Die Völkerwanderung-das ist der längste Marsch der Weltgeschichte. Die Dämme Europas brachen unter der Flut, die aus dem Osten kam. Der Westgotenkönig ALARICH plünderte 410 n. Chr. Rom. Zerfiel das römische Weltreich, weil es unregierbar geworden war? Waren die Germanen aufgescheuchte Bauern, oder machte sie die Sehnsucht nach Reichtum und Sonne zu Abenteurern und wilden Mordbrennern? -Die Völkerwanderung hat die politische Landschaft Europas von Grund auf verändert. Aber die meisten Staatengründungen der Germanen waren nur von kurzer Dauer."
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Rückseite, Cover.
DIE HUNNEN NACH H. RIEHL
Die HUNNEN waren ein sog. Turkvolk bzw. türkisch-mongolischer Volksstamm. Ihre genaue Herkunft ist unbekannt. Sprachreste deuten auf Sibirien hin. Wahrscheinlich sind sie identisch mit den Hsiung-no oder Hiung-nu bzw. Hunor, Hunoch, Hungnos, Hu, vor denen die Chinesen so viel Angst hatten.
(Namenserklärung: Vielleicht erschreckte einmal ein Hunne einen Chinesen, indem er "hu" rief.)
Die Hunnen waren Analphabeten, wie meine Schüler. Allerdings waren diese erfolgreicher, also die Hunnen.
Schließlich gaben die Chinesen sich einen "Ruck" und besiegten die bösen Hunnen. Ein Teil der Hunnen zog westwärts in die Steppe um den Aralsee, der damals noch größer war, der Aralsee. Dort blieben sie 300 Jahre, was ganz schön lang ist. Als es ihnen dort nicht mehr gefiel (Hunger, Frost), zogen sie weiter nach Westen und überfielen die ALANEN. Dies war in den 70er Jahren...des 4. Jahrhunderts natürlich. AMMIANUS MARCELLINUS berichtet: Die Hunnen machten einige der ALANEN nieder. Die restlichen glaubten, daß es gesünder sei, sich mit den Hunnen zu verbünden. Gesagt, getan. So gestärkt, brachen die Hunnen mit ihren neuen "Freunden" auf, um das Reich der OSTGOTEN zu überfallen.
ZOSIMOS beschreibt die Hunnen so: "Sie sind fest und kräftig gebaut, haben feiste Nacken und sind abstoßend häßlich und widerwärtig wie zweibeinige wilde Tiere." Also reizende Zeitgenossen. Und AMMIANUS berichtet davon, daß sie sich ihre Gesichter durch Schnitte entstellt haben (wie eine ehemalige Schülerin, eine "Ritzerin", die gaga war). JORDANES erzählt, daß sie durch ihr bloßes Aussehen den Feind in Angst und Schrecken versetzten. Sie hatten eine "unheimliche dunkle Hautfarbe", ihr Gesicht war eine formlose Masse (also wie ein Pfannkuchen oder so).
RIEHL schreibt: "Die Hunnen müssen also allesamt wie besonders schöne Exemplare schlagender Studenten ausgesehen haben, mit Schmissen, die so tief reichten, daß den mannbaren Jünglingen nicht einmal mehr ein Bart wuchs, oder nur ein dünnes Ziegenbärtchen nach der Art des Ho Chi Minh."
Außerdem mochten sie rohes fleisch, das sie sich unter den Schenkel klemmten und auf dem Pferderücken gar ritten. Auch der Zeitzeuge APOLLINARIS SIDONIUS war entsetzt: "Umherschweifende Scharen von unbändiger Wildheit, furchtbar, raubgierig, gewalttätig und selbst unter den Barbarenvölkern als barbarisch geltend."
Und RIEHL: "In den Augen der Goten und Römer sind die Hunnen wahre Ungeheuer in menschlicher Gestalt."
Damals war ERMANERICH der Chef der Ostgoten. Im Frühjahr 375, als die Hunnen auftauchten, war er um die 100, nach manchen Quellen 110!
RIEHL: "Als die Hunnen kamen, beging Ermanerich Selbstmord."
Die Ostgoten wurden mit der Taktik der Hunnen nicht fertig. Dazu ZOSIMOS:
"Die Hunnen lieferten den Ostgoten keine offene Feldschlacht...Den Stößen der Goten wichen sie stets geschickt aus, überschütteten aber von der Flanke her den Feind mit wahren Wolken von Pfeilen, die ein unermeßliches Blutbad anrichteten." Ähnlich äußert sich AMMIANUS: "Sie schießen aus der Ferne mit Pfeilen, die statt der herkömmlichen Spitzen höchst kunstvoll mit scharfen Knochenstücken versehen sind. Hin und her sprengend richten sie ein entsetzliches Blutbad an und bei ihrer blitzartigen Geschwindigkeit bekommt man sie kaum zu Gesicht, wenn sie in eine Befestigung einbrechen oder ein feindliches Lager plündern."
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by: Attila, the Hun-Appreciation-Society ltd.
(Namenserklärung: Vielleicht erschreckte einmal ein Hunne einen Chinesen, indem er "hu" rief.)
Die Hunnen waren Analphabeten, wie meine Schüler. Allerdings waren diese erfolgreicher, also die Hunnen.
Schließlich gaben die Chinesen sich einen "Ruck" und besiegten die bösen Hunnen. Ein Teil der Hunnen zog westwärts in die Steppe um den Aralsee, der damals noch größer war, der Aralsee. Dort blieben sie 300 Jahre, was ganz schön lang ist. Als es ihnen dort nicht mehr gefiel (Hunger, Frost), zogen sie weiter nach Westen und überfielen die ALANEN. Dies war in den 70er Jahren...des 4. Jahrhunderts natürlich. AMMIANUS MARCELLINUS berichtet: Die Hunnen machten einige der ALANEN nieder. Die restlichen glaubten, daß es gesünder sei, sich mit den Hunnen zu verbünden. Gesagt, getan. So gestärkt, brachen die Hunnen mit ihren neuen "Freunden" auf, um das Reich der OSTGOTEN zu überfallen.
ZOSIMOS beschreibt die Hunnen so: "Sie sind fest und kräftig gebaut, haben feiste Nacken und sind abstoßend häßlich und widerwärtig wie zweibeinige wilde Tiere." Also reizende Zeitgenossen. Und AMMIANUS berichtet davon, daß sie sich ihre Gesichter durch Schnitte entstellt haben (wie eine ehemalige Schülerin, eine "Ritzerin", die gaga war). JORDANES erzählt, daß sie durch ihr bloßes Aussehen den Feind in Angst und Schrecken versetzten. Sie hatten eine "unheimliche dunkle Hautfarbe", ihr Gesicht war eine formlose Masse (also wie ein Pfannkuchen oder so).
RIEHL schreibt: "Die Hunnen müssen also allesamt wie besonders schöne Exemplare schlagender Studenten ausgesehen haben, mit Schmissen, die so tief reichten, daß den mannbaren Jünglingen nicht einmal mehr ein Bart wuchs, oder nur ein dünnes Ziegenbärtchen nach der Art des Ho Chi Minh."
Außerdem mochten sie rohes fleisch, das sie sich unter den Schenkel klemmten und auf dem Pferderücken gar ritten. Auch der Zeitzeuge APOLLINARIS SIDONIUS war entsetzt: "Umherschweifende Scharen von unbändiger Wildheit, furchtbar, raubgierig, gewalttätig und selbst unter den Barbarenvölkern als barbarisch geltend."
Und RIEHL: "In den Augen der Goten und Römer sind die Hunnen wahre Ungeheuer in menschlicher Gestalt."
Damals war ERMANERICH der Chef der Ostgoten. Im Frühjahr 375, als die Hunnen auftauchten, war er um die 100, nach manchen Quellen 110!
RIEHL: "Als die Hunnen kamen, beging Ermanerich Selbstmord."
Die Ostgoten wurden mit der Taktik der Hunnen nicht fertig. Dazu ZOSIMOS:
"Die Hunnen lieferten den Ostgoten keine offene Feldschlacht...Den Stößen der Goten wichen sie stets geschickt aus, überschütteten aber von der Flanke her den Feind mit wahren Wolken von Pfeilen, die ein unermeßliches Blutbad anrichteten." Ähnlich äußert sich AMMIANUS: "Sie schießen aus der Ferne mit Pfeilen, die statt der herkömmlichen Spitzen höchst kunstvoll mit scharfen Knochenstücken versehen sind. Hin und her sprengend richten sie ein entsetzliches Blutbad an und bei ihrer blitzartigen Geschwindigkeit bekommt man sie kaum zu Gesicht, wenn sie in eine Befestigung einbrechen oder ein feindliches Lager plündern."
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by: Attila, the Hun-Appreciation-Society ltd.
US-WAHL: SWEET HOME ALABAMA
Eines muß man Mr. Trump lassen: Er hat im Gegensatz zu seinen politischen Gegnern einfach mehr Courage und "Impetus". Die kommen natürlich jetzt mit Ethik und Humanismusgeschwätz, wohinter sich aber in Wirklichkeit nur die allgemeine Feigheit verbirgt. Damit kann man aber nicht erfolgreich ein Land regieren. Amerika braucht weniger einen "politician" als einen guten "businessman". Ein Land sollte nicht von Chorknaben regiert werden. Auch nicht von Pfarrerstöchtern. Man sieht ja, so man Augen hat, wohin dies führt.
Der amerikanische Westen und die Südstaaten fühlen sich sozial und finanziell "abgehängt" von den überheblichen "Eliten" der Neuenglandstaaten.
Irgendwelche Künstler, die eigentlich kein Mensch braucht, machen Front gegen die Republikaner. Diese Künstler, in früheren Zeiten ein verachteter Stand, setzen sich für die Sache der Demokraten ein, indem sie ein paar leere Worte sprechen oder ein paar dumme Songs trillern. Dann gehen sie wieder in ihre Millionenvillen. Wie muß sich da ein ehrlicher Arbeiter verhöhnt vorkommen?
Künstler und sog. Intellektuelle, die alles herumdrehen, sonst wären sie ja nicht intellektuell, sind oft Nestbeschmutzer, profitieren aber kräftig vom System. Besonders diejenigen, die sozialkritische Songs singen, aber für ihre Konzerte kapitalistische Preise verlangen, sind verlogen und allesamt Heuchler "of the very first order".
Über Mr. Trump wurde ein verunglimpfender Filmclip gemacht: Dies ist schlechter Stil. Man muß andere Meinungen respektieren, man braucht sie ja nicht gutzuheißen. Besonders die "Toleranzheinis" können da sehr intolerant werden.
Und dann noch ein Wort zur Berichterstattung: Diese hat objektiv zu sein, ist sie aber nicht! Tut mir leid, ich bin noch nicht ganz verblödet, daß ich nicht zwischen den Zeilen lesen könnte.
Man sollte nicht respektlos über Frauen reden (male to male talk), doch wenn wir ehrlich sind, dann haben wir alle schon schmutzige Gedanken gehabt. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein "fucking hypocrite".
Thema "Beleidigungen": Diese sind vielleicht nicht besonders schön, gehören aber zur Natur des Menschen, die nicht besonders nett ist. Außerdem wüßte ich auch keinen Grund, warum man auf seine Feinde "eulogiai" (laudationes) halten sollte.
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decurio
Der amerikanische Westen und die Südstaaten fühlen sich sozial und finanziell "abgehängt" von den überheblichen "Eliten" der Neuenglandstaaten.
Irgendwelche Künstler, die eigentlich kein Mensch braucht, machen Front gegen die Republikaner. Diese Künstler, in früheren Zeiten ein verachteter Stand, setzen sich für die Sache der Demokraten ein, indem sie ein paar leere Worte sprechen oder ein paar dumme Songs trillern. Dann gehen sie wieder in ihre Millionenvillen. Wie muß sich da ein ehrlicher Arbeiter verhöhnt vorkommen?
Künstler und sog. Intellektuelle, die alles herumdrehen, sonst wären sie ja nicht intellektuell, sind oft Nestbeschmutzer, profitieren aber kräftig vom System. Besonders diejenigen, die sozialkritische Songs singen, aber für ihre Konzerte kapitalistische Preise verlangen, sind verlogen und allesamt Heuchler "of the very first order".
Über Mr. Trump wurde ein verunglimpfender Filmclip gemacht: Dies ist schlechter Stil. Man muß andere Meinungen respektieren, man braucht sie ja nicht gutzuheißen. Besonders die "Toleranzheinis" können da sehr intolerant werden.
Und dann noch ein Wort zur Berichterstattung: Diese hat objektiv zu sein, ist sie aber nicht! Tut mir leid, ich bin noch nicht ganz verblödet, daß ich nicht zwischen den Zeilen lesen könnte.
Man sollte nicht respektlos über Frauen reden (male to male talk), doch wenn wir ehrlich sind, dann haben wir alle schon schmutzige Gedanken gehabt. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein "fucking hypocrite".
Thema "Beleidigungen": Diese sind vielleicht nicht besonders schön, gehören aber zur Natur des Menschen, die nicht besonders nett ist. Außerdem wüßte ich auch keinen Grund, warum man auf seine Feinde "eulogiai" (laudationes) halten sollte.
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decurio
Freitag, 4. November 2016
DAS LSR-PROJEKT VON BERND A. LASKA
Das LSR-Projekt ist ein philosophisches und "ideenhistorisches"
Projekt von Bernd A. Laska, dessen drei Buchstaben für die
Lieblingsphilosophen des Projektinitiatoren stehen. Es geht um (Julien
Offray de) LaMattrie, (Max) Stirner und (Wilhelm) Reich.
Das Projekt wurde schon 1985 ins Leben gerufen, ist aber vielen Internetnutzern erst seit den 90er-Jahren bekannt. Es gehörte quasi zur Pionierzeit des WWW.
Bernd Laska gründete aber mit dem Projekt auch den LSR-Verlag. Dieser Verlag publizierte nicht nur bekannte Texte der genannten Autoren. Von LaMettries deutscher Werkausgabe wurden viele Erstübersetzungen geliefert und von Stirner, dem angeblichen "vir unius libri" (Mann eines [einzigen] Buches) wurden viele kleinere Schriften (Parerga, Kritiken, Repliken) herausgegeben. Es folgte die Schriftenreihe Stirner-Studien.
Bernd A. Laska ist ein 1943 in Berlin geborener Ingenieur, der 1969 seinen Diplom erlangte. Neben verschiedenen Arbeiten und Reisen begann er, auch über nicht-technische Sachverhalte zu schreiben.
Über Wilhelm Reich hatte Laska schon seit Mitte der 70er-Jahre publiziert. 1975 erschienen die Wilhelm-Reich-Blätter.
Laska mochte den Autor Wilhelm Reich, sah aber seine Orgon-Theorie kritisch und störte sich an der Rezeption in der damaligen linken und Esoterik-Szene. Laska sieht in Reich einen aufklärerischen Antipoden zu Freud. Auch sieht er die Psychoanalytiker bzw. Tiefenpsychologen in gewisser Hinsicht als Philosophen, obwohl viele Menschen das anders sehen.
Reich gehörte wie z. B. auch Erich Fromm und Herbert Marcuse zu den Tiefenpsychologen, die die Ideen Freuds mit denen von Karl Marx kombinieren wollten, was dann als "Freudomarxismus" in die Ideengeschichte einging und besonders in der 68er-Bewegung neu rezipiert wurde.
In den 70ern veränderten sich die Rezeptionen von Freud und Marx deutlich. Jacques Lacan befasste sich mit einer neuen Lesart Freuds und Louis Althusser wollte Marx neu lesen. Er untersuchte Marxens Werk auf tiefere Strukturen, auch wenn er sich selber nicht gerne in den Strukturalismus einordnen ließ, und glaubte, einen "epistemologischen Bruch" (vgl. Gaston Bachelard; E. = Erkenntnistheorie) in seinem Werk entdecken zu können. Darin wurde aber aber von anderen Forschern wie Raymond Aron kritisiert.
Laska sah durch solche 'Modeentwicklungen' zu einer postmodernen Unübersichtlichkeit (vgl. Habermas) den ursprünglichen aufklärerischen Impetus der Denker in Gefahr. Um eine solche "Verdrängung" zu verhindern, publizierte er zunächst Werke wie auch seine Sichtweise zu Reich, dann Stirner und dann LaMettrie. Der Name des dann entstehenden Projektes ist aber umgekehrt, weil chronologisch geordnet (Akronym).
Laska charakterisierte sein Projekt mit Bedacht als "paraphilosophisch" und als "nicht in der Zeit, aber an der Zeit".
Die erwähnten Denker wurden aber nicht erst mit dem Abebben der Popularität des Freudomarxismus verdrängt, sondern auch jeweils in ihrer Zeit durch ihre Zeitgenossen. LaMettrie galt z. B. lange als "Stiefkind der Aufklärung" und wurde von Philosophen wie Voltaire gerne verspottet. Beide flohen interessanterweise aus ihrem Land nach Preußen zu Friedrich II. Doch waren diese Denker "Parias des Geistes", wie Laska es formulierte?
Für Laska kamen noch weitere Sekundärverdrängungen hinzu, nämlich dass die Ächtung der Autoren selber übergangen worden sei. Folgerichtig werden bei Laska auch die ähnlichen Rezeptionsmuster als "Re(pulsions- und De)zeptionsgeschichte" bezeichnet.
Das LSR-Projekt war bislang weitgehend außerakademisch wirksam. Kritiken vielen positiv und negativ aus. Sie bezogen sich aber v. a. auf Einzelwerke und nicht auf die Gesamtintention, eine "paralysierte Aufklärung" zu reanimieren!
QUELLEN
Wikipedia
Das LSR-Projekt (www.lsr-projekt.de)
Das Projekt wurde schon 1985 ins Leben gerufen, ist aber vielen Internetnutzern erst seit den 90er-Jahren bekannt. Es gehörte quasi zur Pionierzeit des WWW.
Bernd Laska gründete aber mit dem Projekt auch den LSR-Verlag. Dieser Verlag publizierte nicht nur bekannte Texte der genannten Autoren. Von LaMettries deutscher Werkausgabe wurden viele Erstübersetzungen geliefert und von Stirner, dem angeblichen "vir unius libri" (Mann eines [einzigen] Buches) wurden viele kleinere Schriften (Parerga, Kritiken, Repliken) herausgegeben. Es folgte die Schriftenreihe Stirner-Studien.
Bernd A. Laska ist ein 1943 in Berlin geborener Ingenieur, der 1969 seinen Diplom erlangte. Neben verschiedenen Arbeiten und Reisen begann er, auch über nicht-technische Sachverhalte zu schreiben.
Über Wilhelm Reich hatte Laska schon seit Mitte der 70er-Jahre publiziert. 1975 erschienen die Wilhelm-Reich-Blätter.
Laska mochte den Autor Wilhelm Reich, sah aber seine Orgon-Theorie kritisch und störte sich an der Rezeption in der damaligen linken und Esoterik-Szene. Laska sieht in Reich einen aufklärerischen Antipoden zu Freud. Auch sieht er die Psychoanalytiker bzw. Tiefenpsychologen in gewisser Hinsicht als Philosophen, obwohl viele Menschen das anders sehen.
Reich gehörte wie z. B. auch Erich Fromm und Herbert Marcuse zu den Tiefenpsychologen, die die Ideen Freuds mit denen von Karl Marx kombinieren wollten, was dann als "Freudomarxismus" in die Ideengeschichte einging und besonders in der 68er-Bewegung neu rezipiert wurde.
In den 70ern veränderten sich die Rezeptionen von Freud und Marx deutlich. Jacques Lacan befasste sich mit einer neuen Lesart Freuds und Louis Althusser wollte Marx neu lesen. Er untersuchte Marxens Werk auf tiefere Strukturen, auch wenn er sich selber nicht gerne in den Strukturalismus einordnen ließ, und glaubte, einen "epistemologischen Bruch" (vgl. Gaston Bachelard; E. = Erkenntnistheorie) in seinem Werk entdecken zu können. Darin wurde aber aber von anderen Forschern wie Raymond Aron kritisiert.
Laska sah durch solche 'Modeentwicklungen' zu einer postmodernen Unübersichtlichkeit (vgl. Habermas) den ursprünglichen aufklärerischen Impetus der Denker in Gefahr. Um eine solche "Verdrängung" zu verhindern, publizierte er zunächst Werke wie auch seine Sichtweise zu Reich, dann Stirner und dann LaMettrie. Der Name des dann entstehenden Projektes ist aber umgekehrt, weil chronologisch geordnet (Akronym).
Laska charakterisierte sein Projekt mit Bedacht als "paraphilosophisch" und als "nicht in der Zeit, aber an der Zeit".
Die erwähnten Denker wurden aber nicht erst mit dem Abebben der Popularität des Freudomarxismus verdrängt, sondern auch jeweils in ihrer Zeit durch ihre Zeitgenossen. LaMettrie galt z. B. lange als "Stiefkind der Aufklärung" und wurde von Philosophen wie Voltaire gerne verspottet. Beide flohen interessanterweise aus ihrem Land nach Preußen zu Friedrich II. Doch waren diese Denker "Parias des Geistes", wie Laska es formulierte?
Für Laska kamen noch weitere Sekundärverdrängungen hinzu, nämlich dass die Ächtung der Autoren selber übergangen worden sei. Folgerichtig werden bei Laska auch die ähnlichen Rezeptionsmuster als "Re(pulsions- und De)zeptionsgeschichte" bezeichnet.
Das LSR-Projekt war bislang weitgehend außerakademisch wirksam. Kritiken vielen positiv und negativ aus. Sie bezogen sich aber v. a. auf Einzelwerke und nicht auf die Gesamtintention, eine "paralysierte Aufklärung" zu reanimieren!
QUELLEN
Wikipedia
Das LSR-Projekt (www.lsr-projekt.de)
Mittwoch, 2. November 2016
INTERNA: DANKE FÜR POST VON RIFF UND GENIALEM SOLO (FOCUS: HOCUSPOCUS)
Doch ohne Tabulatur mit meinen bescheidenen Kenntnissen fast nicht zu schaffen...Thijs van Leer (der Organist und Flötist) sieht sich mittlerweile überhaupt nicht mehr ähnlich. Tempora mutantur...Wie der Gitarist Jan Ackerman (van Akkeren ?) aussieht, weiß ich nicht. Für niemand bleibt die Zeit stehen. Die konnten damals noch richtig mit den Instrumenten umgehen-im Gegensatz zu den Zombis heute wie dieser "Bibo" oder wie der Heini auch heißen mag.
Soli von Metallica: "Nothing else matters" und Black Sabbath: "Paranoid" habe ich jetzt so einigermaßen drauf-dank sehr gutem Tutorial von Bob Crisby (slow motion; solo: broken up in parts). Bob Crisby ist richtiggehend pädagogisch im Gegensatz zu den widerlichen Selbstdarstellern und Posern bei Youtube, die sich bloß selbst gefallen und bewundert werden möchten. Einfach...äh!
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Habe das 1974 zuletzt gehört! Schon 'ne Weile her.
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PS: DIE WESTGOTEN (1 und 2) auf "PRIMIGENIA-PIA-FIDELIS. BLOGSPOT"
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Viel Gruß!
Decurio
Soli von Metallica: "Nothing else matters" und Black Sabbath: "Paranoid" habe ich jetzt so einigermaßen drauf-dank sehr gutem Tutorial von Bob Crisby (slow motion; solo: broken up in parts). Bob Crisby ist richtiggehend pädagogisch im Gegensatz zu den widerlichen Selbstdarstellern und Posern bei Youtube, die sich bloß selbst gefallen und bewundert werden möchten. Einfach...äh!
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Habe das 1974 zuletzt gehört! Schon 'ne Weile her.
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PS: DIE WESTGOTEN (1 und 2) auf "PRIMIGENIA-PIA-FIDELIS. BLOGSPOT"
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Viel Gruß!
Decurio
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