Murmillo-Archiv

Mittwoch, 28. Dezember 2016

DER BÖSE KÖNIG AETHELBALD

AETHELBALD war König von MERCIA (England) und von Natur aus böse. Insofern unterschied er sich wohl wenig von seinen Berufskollegen. Er regierte von 716-756.
Siehe: DIEREICHSBURG. BLOGSPOT
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NO GOOD LUCK: SCHOPENHAUER DOCET (2)

"In einer solchen Welt, wo keine Stabilität irgend einer Art, kein dauernder Zustand möglich, sondern Alles in rastlosem Wirbel und Wechsel begriffen ist, Alles eilt, fliegt, sich auf dem Seile, durch stetes Schreiten und Bewegen, aufrecht erhält,-läßt Glücksäligkeit sich nicht ein Mal denken. Sie kann nicht wohnen, wo Plato's 'beständiges Werden und nie Seyn' allein Statt findet. Zuvorderst: Keiner ist glücklich, sondern strebt sein Leben lang nach einem vermeintlichen Glücke, welches er selten erreicht und auch dann nur, um enttäuscht zu werden: in der Regel aber läuft zuletzt Jeder schiffbrüchig und entmastet in den Hafen ein (vergl. Schiller, 'Erwartung und Erfüllung'). Dann aber ist es auch einerlei, ob er glücklich oder unglücklich gewesen, in einem Leben, welches bloß aus dauerloser Gegenwart bestanden hat und jetzt zu Ende ist."(Parerga et Paralipomena)
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Deswegen sind alle "Glücks-und Lebenshilfebücher" für die Katz und reine Geldmacherei. Die Jagd nach Glück ist demnach das Streben nach etwas, was es gar nicht gibt. Also kann keiner glücklich sein, wenn es Glück nicht gibt.
Warum gibt es kein Glück? Weil alles in rastlosem Werden befangen ist, somit nichts Beständiges existiert. Was wir naiv als Glück bezeichnen, ist Täuschung.
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Am Ende ist eh alles wurscht!
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Daher, liebe Schüler, gebt's auf. Kommt eh nichts dabei raus.
Schönes neues Jahr! Das neue Jahr wird noch viel schöner als das alte!
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SCHOPENHAUER DOCET (1)

"Jedem Vorgang unsers Leben gehört nur auf einen Augenblick das Ist; sodann für immer das War. Jeden Abend sind wir einen Tag ärmer....Unser Daseyn hat keinen Grund und Boden, worauf es fußte, als die dahinschwindende Gegenwart. Daher hat es wesentlich die beständige Bewegung zur Form, ohne Möglichkeit der von uns stets angestrebten Ruhe...Also Unruhe ist der Typus des Daseyns." (Parerga et Paralipomena)
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Also: Alles gleich vorbei und Kriegsgeschichte. An Zeit sind wir von Tag zu Tag mehr pleite. Es gibt keinen sicheren Grund. Alles ist bewegt sich (außer meine fette Nachbarin). Ruhe gibt es nicht.
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Freitag, 23. Dezember 2016

JOHANNES HIRSCHBERGER: KLEINE PHILOSOPHIEGESCHICHTE

Aus der frommen HERDERBÜCHEREI. Hinten ist ein Bild von J. H. (Jahrgang 1900); sieht aus, wie aus einem Heinz-Rühmann-Film entsprungen (Brille: Kassengestell, Anzug). J. H. war zuletzt Ordinarius für katholische Religionsphilosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zu Frankfurt am schönen Main. Das war in den 50-er Jahren, als die Welt noch naiv und in Ordnung war.
Hauptarbeitsgebiet von J. H.: Verhältnis von antiker zu mittelalterlicher Philosophie.-Auch nicht gerade neu.
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SCHÖNE WEIHNACHTEN
und Gruß an Jaspers!

KARL JASPERS: DEN VERSTEHE, WER WILL

Habe gesehen, daß Du auf unserer Seite "nova-aetas. blogspot" einen Film über K. Jaspers gepostet hast. Den habe ich vor 100 Jahren schon mal gesehen. Is not bad. Kann man sich angucken. Von Jaspers gibt es-soweit ich mich erinnere- eine Einführung in die Philosophie: Das Werk heißt "Was ist Philosophie"?-Weiß doch ich nicht? Werde irgendwann ein Buch schreiben: Was ist Jaspers?
Der Mann ist ziemlich professoral. Jaspers ist sehr gedankenreich, im Gegensatz zu meinen Schülern (wenige Ausnahmen ausgenommen). Wußtest Du, daß die meisten Schüler kleine Lichter sind (max. 15 Watt)-allesamt Flaschen! Wenn man sich die Alten so anguckt, was man lieber nicht tun sollte, weiß man warum. Es ist schrecklich wenn man sieht, daß die "Dummheitsgene" unausrottbar sind!
Thema von Jaspers ist die "Existenz". Diese ist Geist plus Leben. Zuviel Leben ohne Geist (oder zuviel Dicke ohne Geist, wie bei meiner Nachbarin) führt dazu, daß man rein vegetativ vor sich "hindümpelt". Zuviel Geist ohne Leben führt dazu, daß man immer "transzendentaler" im Sinne von "tranzendent" wird, und wie eine Lichterscheinung durchs Leben irrlichtert. Was also tun, sprach Zeus? Ich weiß es selber nicht. Da bin ich ganz ratlos. Kann man leider nichts machen. Jaspers, Karl rät daher zur "Existenzerhellung", was sich erst einmal gar nicht so schlecht anhört. Klappt nur bei den meisten Hirntoten nicht. Kann man nichts machen.
Also, die "Existenzerhellung", was ist das?-Da stellen wir uns ganz dumm: Die "Existenzerhellung" ist die Erhellung der Existenz, soviel scheint sicher zu sein. Bon, nach K. J. ist sie Appell an die eigenen Möglichkeiten. Etwas überspannt fährt der gute Jaspers fort, daß durch die "polaren Spannungen zwischen Geist und Leben" diese Möglichkeiten sich manifestieren, "um so das Beste zu entbergen (schönes Wort), das in ihnen schlummert."-Momentchen mal: In den meisten schlummert überhaupt nichts, und wenn, dann ist es nicht sonderlich gut.
Es geht noch weiter: Man solle immer unterwegs sein (mit dem Fahrrad? oder dem Moped?), man sollte zudem noch für alles offen sein (also für jeden Unsinn) und eine "absolute Kommunikation" anstreben (also ständig labern, als ob es nicht schon genug Geschwätz gebe).
Dann solle man noch "jede zur Endgültigkeit fest werdende Gestalt durchbrechen" (der verlangt ganz schön viel). Doch nicht genug: Man soll ebenfalls "alle denkbaren Standpunkte in ihrer Relativität beherrschen" (schnauf!). Und wie geht das? Ganz einfach durch Scheitern! Leicht gesagt, wenn man ein Professorengehalt hat.
Und als ob alles nicht schon schlimm genug wäre: Die Wahrheit und die Wirklichkeit haben wir auch nicht, nur deren Symbol und Chiffre (besser als nix). Daher muß das Unzulängliche immer wieder verworfen werden. Man muß immer weitergehen (s. den Roman "Soweit die Füße tragen"), dann kommt man irgendwann bei der Transzedenz an, doch leider nicht in einem "Ansich", sondern als "Möglichkeit der Möglichkeiten"! Was sagt man dazu? Jaspers hätte es sicher nicht gut gefunden, wenn sein Gehaltsscheck unter die Kategorie "Möglichkeit der Möglichkeiten" gefallen wäre. Wenn man schließlich bei der Transzendenz angekommen ist, findet sich das "Umgreifende" gleich um die Ecke. Dann wird noch schnell "das Göttliche gerufen" und die Sache ist perfekt. Das ganze geschieht übrigens in der "unendlichen Bewegung...der Existenz" Unser Erkennen sei ein Spiel mit Chiffren. Gott erreichen wir allerdings so nicht. Glaube müsse "philosophischer Glaube" werden. Menschsein besitze die Möglichkeit, sich Gott zu nähern. Da alles Chiffre sei, müssen wir beim Mythos bleiben.
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Wow!

Donnerstag, 22. Dezember 2016

GRUẞ!

Hallo!

Ich habe in deine politischen Artikel hineingeschaut. Du pfefferst jetzt stärker.

An meinen Testartikeln habe ich die Übersetzungsmaschinen ausprobiert.

Zu den angekündigten Terminaussagen:
Hier herrscht ein ziemliches Chaos, also muss ich das "Vorbeischauen" über die Weihnachtsfeiertage absagen, weil eine Planung sonst zu unsicher wäre.

Zu den Videos:
Ich glaube eine Kombination aus Präsentation + guter Computerstimme in einem Video gut wäre. Allerdings würde das einiges an Arbeit kosten.

Viele Grüße und Frohes Fest! 👨👩😅💚

BUCHTIP: HARALD KLEINSCHMIDT: DIE ANGELSACHSEN

C.H. Beck: Wissen.-Kleine Kostprobe:
Im Kapitel "Beispiel für Siedlungen der Einwanderer" werden unter anderem die Ortsnamen "Birmingham" und "Canterbury" erklärt:
Birmingham: -ham vgl. dt. -heim=Gehöft; Bir- geht auf den Namen "Beorma" zurück;  das Bindeglied "-ing"=Gruppe von Leute unter einem Anführer: also Gehöft der Leute des Beorma.
Canterbury: altenglisch "Cantwarabyrig":-bury, vgl. dt. -burg; "Cantia"=Kent; -wara= Gruppe von Zuwanderern; also "befestigter Ort von Leuten, die nach Kent gekommen sind".
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decurio