Hier entsteht mein neuer Tonaufsatz:
http://www.fromtexttospeech.com/output/0501048001480377408/18180185.mp3
Murmillo-Archiv
Montag, 28. November 2016
Donnerstag, 24. November 2016
KATEGORIE: VERRÜCKTE DER GESCHICHTE: GILDO
GILDO, eine Gestalt der Spätantike, war Maure und abtrünniger Statthalter Roms, der mit dem Eunuchen EUTROPIUS, dem "dicken Weichling von Byzanz", gemeinsame Sache machte. Dies sollte er noch bereuen, denn GILDO hatte nicht mit der Schlagkraft der GALLISCHEN LEGION gerechnet. Da halfen ihm auch seine halbnackten, schreienden und wild gestikulierenden "Krieger" nichts. Diese hatten zwar ein großes Maul, aber gleich am Anfang die Flinte (die noch nicht erfunden war) ins Korn geschmissen. Die Moral des "Wüstenwüstlings" GILDO war aber auch nicht viel besser. Er floh in eine Höhle und beging Selbstmord.
Teil 1: GILDO, der Bruder von Dildo: Hier wird geschildert, wie GILDO versucht eine "gefleckte" Menschenrasse zu züchten.
Teil 2: GILDO und der "dicke Weichling von Byzanz".
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Siehe: SILLY-WALKS-LTD. BLOGSPOT (unsere Satireseite)
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Quelle: Hermann Schreiber: Auf den Spuren der Goten
Teil 1: GILDO, der Bruder von Dildo: Hier wird geschildert, wie GILDO versucht eine "gefleckte" Menschenrasse zu züchten.
Teil 2: GILDO und der "dicke Weichling von Byzanz".
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Siehe: SILLY-WALKS-LTD. BLOGSPOT (unsere Satireseite)
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Quelle: Hermann Schreiber: Auf den Spuren der Goten
MAGIE DER BILDWERKE IN DER KUNST DER EISZEIT
Beispiele: Trois Frères: Darstellung eines Bären, in den Löcher eingraviert sind. Das arme Tier blutet aus der Nase. Ebenso: Montespan und Bédeilhac.
Bisweilen finden sich auch P-förmige Zeichen auf oder über dem Tier. Womöglich handelt es sich dabei um ein Wurfgeschoß, eine Art von Bumerang!
Man erkennt klar den magischen Sinn dieser Darstellungen.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
Bisweilen finden sich auch P-förmige Zeichen auf oder über dem Tier. Womöglich handelt es sich dabei um ein Wurfgeschoß, eine Art von Bumerang!
Man erkennt klar den magischen Sinn dieser Darstellungen.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
TOTEMISMUS
Der belgische Konservator BERNARDIN verglich 1876 die Gravierungen auf den sog. "Kommandostäben" (Stäbe mit Loch und Bildern) der Eiszeit mit den genealogischen Stäben der Maori und erklärte, daß die Gravierungen die Totemtiere derjenigen darstellten, die diese Kunstwerke gemacht hatten. 1882 behauptete ein gewisser LANG, die Darstellungen hätten magischen Charakter und etwas mit dem TOTEMISMUS zu tun.
"In dieser Zeit war der Gedanke des Totemismus neu in den Blickpunkt der Forschung getreten. Es ist der Gedanke, daß in der Frühzeit der Mensch seine Herkunft von den Tieren ableitet, und zwar von einer besonderen Tierart, die das TOTEM des Menschen ist."- S. REINACH ging sogar soweit, daß er vom totemistischen Ursprung der eiszeitlichen Kunst sprach.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
Vgl. auch S. FREUD: TOTEM UND TABU.
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Wenn ich mir den Zustand der Menschheit betrachte, was man lieber nicht tun sollte, dann drängt sich der Gedanke auf, daß das Totemtier der großen Majorität die Ratte oder die Laus ist.
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"In dieser Zeit war der Gedanke des Totemismus neu in den Blickpunkt der Forschung getreten. Es ist der Gedanke, daß in der Frühzeit der Mensch seine Herkunft von den Tieren ableitet, und zwar von einer besonderen Tierart, die das TOTEM des Menschen ist."- S. REINACH ging sogar soweit, daß er vom totemistischen Ursprung der eiszeitlichen Kunst sprach.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
Vgl. auch S. FREUD: TOTEM UND TABU.
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Wenn ich mir den Zustand der Menschheit betrachte, was man lieber nicht tun sollte, dann drängt sich der Gedanke auf, daß das Totemtier der großen Majorität die Ratte oder die Laus ist.
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EIDOS UND HYLE
"Seit Plato und Aristoteles ist die europäische Welt daran gewöhnt, den Kosmos in zwei Formen zu denken, in Geist und Körper, in eidos und hyle, wie Aristoteles es ausdrückt...Diese Vorstellung ist die Grundlage des europäischen Denkens überhaupt, und damit unterscheidet es sich grundlegend von dem asiatischen Denken.
Der asiatische Mensch lebt eingeordnet in die Dinge. So wie die Dinge sind, so ist er selbst. In Asien gibt es keine Spaltung..."
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Dafür jede Menge Asiaten und Reis.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
Der asiatische Mensch lebt eingeordnet in die Dinge. So wie die Dinge sind, so ist er selbst. In Asien gibt es keine Spaltung..."
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Dafür jede Menge Asiaten und Reis.
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Quelle: Herbert Kühn: Das Erwachen der Menschheit.
Dienstag, 15. November 2016
WIR EMPFEHLEN AUCH: SENECAS EPISTULA 32
In diesem Brief geht es darum, daß zurückgezogenes Leben wahres Glück bedeutet:
"Das ist eben gesund, den Umgang mit Menschen von ganz anderer Wesensart und mit abweichenden Zielen zu lassen." Diese können hemmend wirken, was angesichts der "brevitas vitae" schadet.
Am Ende des Briefes wünscht SENECA seinem Freund "die freie Verfügung" über sich selbst (ganz egal, was andere von einem wünschen). Ziel ist Ruhe und Sicherheit des Geistes, Gefallen an sich selber und Erkenntnis echter Lebenswerte.
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"Das ist eben gesund, den Umgang mit Menschen von ganz anderer Wesensart und mit abweichenden Zielen zu lassen." Diese können hemmend wirken, was angesichts der "brevitas vitae" schadet.
Am Ende des Briefes wünscht SENECA seinem Freund "die freie Verfügung" über sich selbst (ganz egal, was andere von einem wünschen). Ziel ist Ruhe und Sicherheit des Geistes, Gefallen an sich selber und Erkenntnis echter Lebenswerte.
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SENECAS 105. BRIEF: WIE SICHERT MAN SICH GEGEN SEINE MITMENSCHEN
In diesem Brief gibt SENECA seinem jungen Freund einige Ratschläge zur "besseren Sicherung" seines Lebens.
Am Anfang stellt er die Frage: "Was treibt den Menschen, auf das Verderben seines Mitmenschen zu sinnen?"
Zunächst behandelt er die "Verachtung", in der sich viele zur eigenen Sicherung verbergen.
Dann gibt er einen Rat, wie man der Hoffnung von Schurken entgehen kann, nämlich indem man nichts hat, was deren Begehrlichkeit reizt.
Dem Neid entgehe man, wenn man sich über seinen Besitz im Stillen freut.
Und dem Haß, wenn man niemand zu nahe tritt.
Auch davon wird abgeraten, daß andere einen fürchten, da dies lästig sei: "wer gefürchtet wird, lebt selbst in Furcht-noch nie hat jemand bei eigener Sicherheit Schrecken verbreiten können."
Um all diesen Mißlichkeiten aus dem Wege zu gehen, rät SENECA zur Beschäftigung mit den Wissenschaften. Auch die Freundschaft mit einflußreichen Männern wird empfohlen, allerdings muß man dabei vorsichtig sein. Am besten aber sei ruhiges Verhalten: "wenig mit anderen zu reden, um so mehr mit sich selbst!"
Auch hänge unsere Sicherheit zum Großteil davon ab, daß wir nicht unrecht handeln. Die Unrechtes tun, haben nämlich kein ruhiges Leben: "wer Strafe erwartet, büßt schon."
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Zitate nach der Ausgabe: SENECA-BRIEFE AN LUCILIUS, RORORO Klassiker, neu übersetzt und mit Erläuterungen sowie einer Zeittafel hrsg. v. Ernst Glaser-Gerhard, München, Leck/ Schleswig 1965.
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Am Anfang stellt er die Frage: "Was treibt den Menschen, auf das Verderben seines Mitmenschen zu sinnen?"
Zunächst behandelt er die "Verachtung", in der sich viele zur eigenen Sicherung verbergen.
Dann gibt er einen Rat, wie man der Hoffnung von Schurken entgehen kann, nämlich indem man nichts hat, was deren Begehrlichkeit reizt.
Dem Neid entgehe man, wenn man sich über seinen Besitz im Stillen freut.
Und dem Haß, wenn man niemand zu nahe tritt.
Auch davon wird abgeraten, daß andere einen fürchten, da dies lästig sei: "wer gefürchtet wird, lebt selbst in Furcht-noch nie hat jemand bei eigener Sicherheit Schrecken verbreiten können."
Um all diesen Mißlichkeiten aus dem Wege zu gehen, rät SENECA zur Beschäftigung mit den Wissenschaften. Auch die Freundschaft mit einflußreichen Männern wird empfohlen, allerdings muß man dabei vorsichtig sein. Am besten aber sei ruhiges Verhalten: "wenig mit anderen zu reden, um so mehr mit sich selbst!"
Auch hänge unsere Sicherheit zum Großteil davon ab, daß wir nicht unrecht handeln. Die Unrechtes tun, haben nämlich kein ruhiges Leben: "wer Strafe erwartet, büßt schon."
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Zitate nach der Ausgabe: SENECA-BRIEFE AN LUCILIUS, RORORO Klassiker, neu übersetzt und mit Erläuterungen sowie einer Zeittafel hrsg. v. Ernst Glaser-Gerhard, München, Leck/ Schleswig 1965.
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